Fragen und Antworten rund um Transport, Verwertung und Entsorgung von Sonderabfällen

Kann ich meine Sonderabfälle jedem Entsorgungsunternehmen abgeben?
Nur Unternehmen, die eine Bewilligung für Ihren spezifischen Abfall besitzen, dürfen diesen entgegennehmen. Als Abgeber sind Sie verpflichtet, vorgängig zu prüfen, ob Ihr Entsorgungspartner über diese Bewilligung verfügt. Unsere aktuellen Bewilligungen finden jederzeit online auf dieser Seite.

Welche Transportpapiere und Beschriftungen muss ich bereithalten, wenn der Abfall abgeholt wird?
Es gehört zum Service von Altola, alle benötigten Etiketten, Begleitscheine und Transportpapiere vorzubereiten und bei der Abholung mitzubringen.

Mit wie vielen Tagen Wartezeit muss ich vom Auftrag bis zur Abholung rechnen?
Dank unseres dichten Logistiknetzes findet die Abholung im Normalfall innerhalb von fünf bis zehn Arbeitstagen statt. Selbstverständlich finden wir in dringenden Fällen eine schnellere Lösung für Sie.

Wann und warum bezahle ich BGS-Gebühren?
Begleitscheingebühren werden pro VeVA-Code bei jeder Annahme von Sonderabfällen erhoben. Die Kosten sind unabhängig von der Menge der abgegebenen Abfälle und richten sich nach der aktuellen Preisliste.
Grundlage: Begleitscheine gemäss der Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA) stellen eine Urkunde dar. Jeder Empfänger von Sonderabfällen ist verpflichtet, alle Daten dieser Urkunde statistisch zu erfassen und an den Abgeberkanton, den Empfängerkanton sowie an das Bundesamt für Umwelt zu melden. Die Gefahrengutbeauftragten Verordnung
(GGBV) verlangt zusätzlich die Kontrolle und Erfassung aller Gefahrengüter nach ADR/SDR pro Fahrzeug und UN-Nummer.
Diese Aufwendungen für die Kontrolle, Erfassung und Meldung (inkl. allfälliger Korrekturen) werden aus diesem Grunde an den Abgeberbetrieb verrechnet und auf der Rechnung separat ausgewiesen.

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